Eine neue Baustelle „Badezimmer“ ist bereit zum Start.
Innerhalb dieser und letzter Woche haben wir dort drei Tage verbracht, um alles für den ersten Schritt vorzubereiten, welcher wäre, die Grundplattierung für den Boden des Badezimmers zu errichten.
Das Badezimmer soll an die bereits bestehende Toilette (Im Bild rechts hinter der Wand) werden, somit sollte auch die Höhe von 17 cm bestehen bleiben. Um Material zu sparen, musste eine Möglichkeit gefunden werden, dieses Niveau zu erreichen. Die Lösung fand sich schnell. Auf dieser eher ländlichen Baustelle bedienten wir uns dem dort zahlreich vorhandenen Kies, vermischten ihn Mit Zement und Sand und kompensierten somit unseren Höhenunterschied. Ein ständiges Hin und Her mit der Schubkarre, schließlich brauchten wir eine Menge!
Drei Tage später: Tag der Grundplattierung!

Ende November, Winter, Temperaturen im Minusbereich auf der Baustelle auf dem Land, die Kälte ließ herzlich grüßen.
Trotzdem! Unsere Motivation war groß, also los geht’s!
Zutaten für die Grundplattierung:
– 2 Eimer Kieselsteine
–> Sorgt für hohe Dichte, um Sand zu sparen
– 3 Eimer Sand
– 1 Eimer Wasser
 Menge nach Gehör und Blick abschätzbar
Achtung: Zu viel aber auch zu wenig Wasser behindert die Weiterverarbeitung!
Das Mischen des Zements in der Betonier Maschine erinnert stark an die Zubereitung eines Gerichts in der Küche; man testet, beobachtet, fügt das ein oder andere hinzu, um am Ende die perfekte Mischung zu erhalten.
Nach diesem Prinzip führt sich das eine Weile fort, Sand um Sand, Stein um Stein…
Bevor der Zement jedoch auf der ganzen Fläche verteilt werden kann, muss zunächst sichergestellt werden, dass sich die neue Fläche auch auf demselben Niveau befindet und zudem gerade ist. Eine essentielle Voraussetzung für die später folgenden Fliesen!
Somit verwendeten wir die ersten Ladungen Beton, um „une semelle“ in der Mitte des Zimmers zu errichten. Abgestimmt auf die Höhe des Toilettenzimmers. Nasser Beton verläuft sich jedoch ganz gerne, sagen wir, es war nicht ganz einfach…
Am nächsten Morgen führt sich unser Spielchen fort. Steine, Sand, Zement, Wasser, immer und immer wieder. Fröhlich arbeiteten wir weiter, bis wir feststellten, dass unsere Oberfläche uneben ist. Es kostete uns viel Zeit und Geduld gefühlte 100 Mal zu testen, ob wir nun eine gerade Oberfläche errichtet haben.
Mit Geduld und viel Motivation an der Hand, lösten wir auch dieses Problem bis wir es schließlich vollbracht haben.
Fertig war sie, unsere Grundplattierung!! Gerade, eben und nahezu perfekt! Dem nächsten Schritt steht nun nichts mehr im Wege, der Konstruktion einer Wand.

(Fotos sind in der französischen Version )